Schule der Zukunft

Das WDR-Fernsehen filmte gerade die Übergabe der Urkunde.

Für unser nachhaltiges und ökologisches Konzept sind wir nach drei Jahren der Dokumentation und Prüfung endlich am 22. Mai 2015 als "Schule der Zukunft" ausgezeichnet worden.

Stellvertretend für Gartenbau und NaWi-Profil waren sie dabei.

Warum Kinder in die Natur müssen!

Kinder können ihre exekutiven Funktionen nur optimal ausbilden, wenn sie sich viel in der Natur bewegen.

 

Exekutive Funktionen: Eigenschaften, die Menschen und andere Tiere optimal ssozialfähig machen. Dazu zählen Impulskontrolle, ein gutes episodisch soziales Gedächtnis.Beständigkeit und Verlässlichkeit im Verfolgen von Zielen, strategisches Denken und Handeln sowie Flexibilität. Die Ausbildung der exekutiven Funktion hängt stark mit der optimalen Entwicklung des Stirnhirns während des Heranwachsens zusammen und  lässt eine bessere Vorhersage für individuellen Erfolg in Schule und Gesellschaft zu als etwa der Intelligenzquotient.

 

(Zitat: "Einfach beste Freunde - Warum Menschen und andere Tiere einander verstehen"  Verlag Brandstätter, Autor: Kurt Kotrschal)

Fledermauswanderung mit dem Kindergarten

Hier findet ihr die beste Fledermaus-Seite: klicken

 

In der Schule möchte ich die Kinder für die Natur begeistern und interessieren. Mein Motto lautet:

 

Die Kinder wollen die Natur entdecken - sie wissen es nur noch nicht!

 

Wenn man ihnen die Natur erklärt, ihnen das Spuren lesen beibringt, die Tier- und Pflanzenarten vorstellt, bekommen sie erst einen Blick und v. a. das Interesse dafür.

 

Wenn doch nur mehr Erwachsene und auch Eltern ihre Kinder für die Natur begeistern könnten, würde der Natur- und Umweltschutz selbstverständlich werden und die Gesundheit zunehmen.

 

Die Kinder müssen aus ihrer digitalen Welt herausgeholt werden! Warum baut keiner mehr mit dden Kindern Hütten im Wald oder verbringen dort eine Nacht?!

Naturkunde an der Schule

Oben haben die Schüler ein totes Reh (Ricke) gefunden, das anscheinend dem Straßenverkehr zum Opfer fiel. Ferner haben die Kinder einen Fuchsschädel und einen Schädel einer alten Ricke gefunden.

 

 

Stillsitzen in der Schule macht krank!

„Dauersitzen macht die Kinder krank“, sagt Ingo Froböse, Leiter des Zentrums für Gesundheit durch Sport und Bewegung an der Kölner Sporthochschule. Wer zu viel sitzt, verbrenne zu wenige Kalorien. Bewegungsmangel führe zu Übergewicht, zu Krankheiten wie Diabetes oder zu hohem Blutdruck. Und zwar nicht erst im hohen Alter, sondern schon in der Jugend. „Lange haben wir über die hohe Lebenserwartung der heutigen Neugeborenen gesprochen. Aber jetzt taucht ein ganz anderer Trend auf: „Kinder und Jugendliche erleiden heute schon Schlaganfälle“.

 

Nicht nur Computer und Smartphones, also die üblichen Verdächtigen, seien Schuld am Bewegungsmangel: „Natürlich muss es nicht sein, dass schon bei Kleinkindern riesige Flachbildschirme im Kinderzimmer hängen“, so Froböse. Aber noch mehr macht ihm der von der Kita und der Schule geprägte Alltag Sorgen. Die Aufforderung, still zu sitzen, sei komplett falsch und sozusagen das Grund-Übel. Das Lernen müsse mit Aktivitäten verknüpft werden. „Wir wissen heute, dass Kinder Vokabeln viel besser behalten, wenn sie dabei körperlich aktiv sind.“ Wie das genau gehen soll, dazu müssten Konzepte her. Aber eines könne er jetzt schon sagen: „Diese durchbetonierten Schulhöfe regen nun wirklich nicht zum Herumtoben an.“ Grün soll der Schulhof sein, selbst wenn es dann wieder heißt: Rasenmähen sei teuer.

Auch diese Statistik bedrückt den Sportwissenschaftler: 93 Prozent der Kinder von sechs bis zwölf Jahren gucken täglich fern. Schlecht. Aber Hausaufgaben sind der zweithäufigste Grund für lange Sitzzeiten.

Rennen, fangen, Fußballspielen – nur durch den Anreiz der Bewegung entwickele sich bei Kindern das Gehirn richtig. Die Vernetzung der Hirnzellen sei ganz dringend auf Aktivität angewiesen. Bewegung sei auch der Motor für einen flotten Stoffwechsel. Aber es reiche nicht, den ganzen Tag in der Schulbank zu hocken, um dann am Abend von der Mutter zum Ballett gefahren zu werden. „Es ist besser als nichts, aber wir sollten Bewegung nicht so sehr spezialisieren.“ Was auch ein Appell an die Eltern ist: Sie sollten ihre Kinder eben nicht bis direkt vor die Schule fahren.

Laut AOK-Familienstudie haben inzwischen 20 Prozent der Kinder gesundheitliche Beschwerden. Jedes vierte Kind gilt als übergewichtig. „Es sind alle gesellschaftlichen Kräfte gefordert, um Kindern einen guten Start und die beste Begleitung für ein gesundes Leben zu ermöglichen!“

Fledermauswanderung