Lippische Landes Forstverwaltung

 

Die Lippische Landesforstverwaltung betreibt mittlerweile Raubbau an unseren Wäldern. Von Nachhaltigkeit und Naturschutz kann hier nicht mehr gesprochen werden.

 

 

Kahlschläge in Lippe

Kahlschläge in der Brut und Setzzeit!

 

In Silixen wird der Fichtenwald kahlgeschlagen, obwohl die Bäume gesund waren. Nur im Randbereich standen trockene Totbäume. Es gab auch keinen Borkenkäferbefall. Es sind keine Harzfäden an den Stämmen zu sehen.

 

Überall in den Wäldern der Lippischen Landesforstverwaltung findet man diesen frevelhaften Umgang mit unseren Wäldern!

 

Gifteinsatz in der Brutzeit!

 

Nicht genug. In Silixen wurden die gefällten Baumstämme von einem Waldarbeiter in Schutzanzug und mit Gasmaske mit Gift besprüht. Der Waldweg wurde nicht gesperrt und es wurde kein Warnschild aufgestellt. Spaziergänger und Reiter passierten den Gifteinsatz schutzlos.

 

Altes Baumlabyrinth zerstört!

Die Lippische Landesforstverwaltung zerstört im Bereich der Externsteine systematisch Orte der Besinnung und der Naturverbundenheit. Orte an denen vor allem Heiden, Neuheiden und Menschen mit besonderem Bezug zur Natur diese bewußt warnehmen wollen. Das Recht zur Religionsfreiheit wird hier mit Füßen getreten. Naturreligiöse Menschen werden von der Lippischen Landesforstverwaltung an ihrem Recht gehindert. Kultorte werden rücksichtslos zerstört.

Von einem jahrzehnte altem Baumlabyrinth am Velmerstod blieben nur noch ein paar Steine übrig.

 

Versteckt in einem ehemaligen Steinbruch wurde vor Jahrzehnten eine Steinsetzung aufwendig gelegt. Zwischen großen Felsbrocken führte ein schmaler Pfad in Form eines Baumlabyrinths in das Zentrum.

Es diente der Ruhe und Entspannung, versteckt in diesem Tal. Wer wollte, konnte dort meditativ in mehreren Schleifen bis ins Zentrum gehen.

Alte Heidelbeersträucher und Heide wuchsen zwischen den Steinen.

Es war ein Ort der Ruhe, der Naturverbundenheit und wurde von Menschen besucht, die das hier genießen wollten.

Waldrand wird zerstört!

Der Waldrand im Extertaler Bent wurde ebenfalls in der Brut- und Setzzeit zerstört. Hierbei handelte es sich um gesunde Laubbäume ohne Totholz! Wie kann eine Forstverwaltung einen für die Brut so wichtigen Waldbereich zerstören.

Nicht genug! Vor zwei Jahren hat diese Landesforstverwaltung in der Brut- und Setzzeit einen Kahlschlag im östlichen Waldbereich durchgeführt. Dadurch wurde der vom aussterben bedrohte Schwarzstorch aus seinem Revier vertrieben.

Nicht genug!

Vor drei Jahren wurde der komplette Waldrand mit alten schützenswerten Habitat-Bäumen im Kalletal bei der Elfenborn-Quelle kahlgeschlagen! ( s. Foto Juli 2019: ein Altbaum blieb verschont und leidet jetzt unter Rindenverbrennungen durch die Freistellung)