Pflanze / Mensch

Pflanzen und Menschen sind verwandter als wir glauben!

 

Der Blutfarbstoff Hämoglobin, der uns das Leben ermöglicht ist dem grünen Blattfarbstoff Chlorophyll der Pflanzen extrem ähnlich!

 

Hämoglobin und Chlorophyll Abb

Bereits 1913 fand der Chemiker Richard Martin Willstädter heraus, dass das zentrale Ion des Chlorophylls ein Magnesiumion ist, dem es zum einen die grüne Farbe verdankt und das außerdem für die Fähigkeit, die energiereichen Teile der Sonnenstrahlung zu absorbieren, verantwortlich ist.

 

Willstädter wies außerdem nach, dass Chlorophyll eine dem Hämoglobin, dem roten Blutpigment, das den Sauerstoff transportiert, ähnliche Struktur hat.

 

Hämoglobin und Chlorophyll unterscheiden sich eigentlich nur in ihrem Zentralatom: Hämoglobin besteht aus einem Porphyrinring mit einem zentralen Eisenatom, während das Zentralion des Chlorophylls ein Magnesiumion ist.

Der Stoff, der Blut seine rote Farbe verleiht, ähnelt also dem Stoff, der Pflanzen seine grüne Farbe verleiht.

 

Das Eisenatom im Hämoglobin bindet Sauerstoff und sorgt auf diese Weise für den Sauerstofftransport im Körper. Das Magnesium ist für die Fähigkeit, das Sonnenlicht zu absorbieren, verantwortlich.

 

 

Das geheime Bewusstsein der Pflanzen

 

Pflanzen sehen:

Rankpflanzen wachsen aktiv zu einer Rankhilfe hin. Stellt man die Rankhilfe um, ändert die Pflanze ihre Wuchsrichtung zur umgestellten Rankhilfe. Wird diese wieder umgestellt und verdeckt, wächste die Pflanze trotzdem in die richtige Richtung. Wie können Pflanzen das trotzdem wahrnehmen?

 

Pflanzen hören

Jede Pflanzenzelle hat eine Zellmembran, empfindlicher als das menschliche Ohr.

 

Pflanzen können Ereignisse voraussehen

Wetter, Erdbeben oder Stürme können sie vorhersehen. Die Tomate kann ein nahendes Tief drei Tage vorher wahrnehmen, denn dann verstärkt sie ihre Außenhaut zur verbesserten Stabilität.

 

Gehirn

Pflanzen haben elektromagnetische Mechanismen, die denen in unserem Gehirn gleichen. In Pflanzen wurden Neurotransmitter gefunden, wie Acetylcholin, das im menschlichen Gehirn für das Gedächtnis genutzt wird.

Für Gehirnsignale beim Menschen werden kleine Moleküle benutzt. Bei Pflanzensignalen werden jedoch große und komplizierte Moleküle verwendet. Große Moleküle können große Informationsmengen übertragen.

In den Wurzelspitzen wurden neuronale Strukturen entdeckt. Dort besitzt die Pflanze besonders viele elektrophysiologisch aktive Sinneszellen. Diese Zellen besitzen gehirnähnliche Funktionen und stärker verzweigt als die Neuronen unseres Gehirns.

Eine vier Monate alte Roggenpflanze hat ein Wurzelwerk mit einer Oberfläche von 1.000 qm, ca. 13 Millionen Wurzelfäden, ca. 14 Milliarden Wurzelhärchen, woraus eine aneinander gereihte Länge von 10.600 km ergeben, soweit wie von Nordpol zu Südpol. Das ergibt ein unterirdisches neuronales Netz, so groß wie das World Wide Web!

Die Pflanze ist als Ganzes das Gehirn: Pflanzen haben einen über die gesamte Pflanze verteilten Kommandobereich, der Reize von außen wahrnimmt und darauf reagiert. Dieses dezentrale Nervensystem ermöglicht der Pflanze, gleichzeitig mit Bakterien, Pilzen, Mikroorganismen und anderen Pflanzen zu verständigen.

Drachendreck: Einzelliger Schleimpilz kann in einem Labyrinth schnell den richtigen Weg zur Nahrung finden, was auf eine Gehirnleistung schließen lässt.

 

Nerven

In Pflanzen wurden elektrische Aktionspotentiale gefunden, die der Informationsübertragung dienen, wie in unseren Nerven.

 

Hormone

Das Hormon Auxin wurde in Pflanzen entdeckt, das eigentlich nur bei  Tieren vorkommt.

 

Schneller als Computer

Bei der Kommunikation innerhalb der Pflanze kann das Eiweißmolekül aus einer fast unendlichen Zahl der Möglichkeiten innerhalb einer zehntel Mikrosekunde die richtige Entscheidung treffen. Dafür bräuchte ein Computer 30 Jahre.

 

Intelligenz

Das ist die Fähigkeit, zwischen etwas bewusst wählen zu können. Selbst eine einzelne Pflanzenzelle verfügt über diese Intelligenz.

 

Kommunikation

Pflanzen können sich unterhalten und gegenseitig informieren und kommunizieren. Bäume können sich über Wurzelknacken verständigen.

Zellen verständigen sich über Lichtsignale, das die Zelle selbst erzeugt.  Durch das gleichmäßige Schwingen entstehen elektromagnetische Felder, die chemische Reaktionen, Enzyme, Hormone und andere Funktionen steuern. Wird ein Blatt zerrissen, werden zehntausende Lichtphotonen frei.

Es gelten die die Gesetzmäßigkeiten der Quantenphysik. Wenn wir Materie in seine Bestandteile zerlegt, bleibt am Ende nichts mehr übrig, was an Materie erinnert. Alles was ist, ist Energie, die sich um ein Zentrum bewegt, also bewegte Energie.

Pflanzen können nach dem Pawloschen Experiment „abgerichtet“ werden.

Es gibt eine laufende Palme, die sich aktiv aus dem Schatten anderer Bäume heraus bewegen kann.

 

Pflanzen können Gedanken lesen:

Das Backster-Experiment: Backster schloss eine Pflanze an den Lügendetektor an. Sobald er ihr mit einem brennenden Streichholz näher kam, schlug der Detektor aus. Die Pflanze zeigte Angst. Später brauchte Backster nur daran zu denken, ein Streichholz anzuzünden und die Pflanze reagierte darauf.

Pflanzen reagieren auf Berührungen. Werden sie gestreichelt, wachsen sie besser und gesünder.

Pflanzen reagieren auf Musik, vor allem harmonische Klassik verbessert ihr Wachstum und die Erträge.

Pflanzen können die Zeit lesen. Carl von Linné hat seine Pflanzen so geordnet, dass sie wie die Ziffern einer Uhr, nur zu der bestimmten Zeit Blühen oder ihre Blätter falten. Danach konnte er die Uhrzeit in seinem Garten ablesen.

Pflanzen reagieren auf den Mond und alte Bauernregeln wurden im Experiment bestätigt.

 

Das Wood Wide Web:

Bäume sind über Mykorrhiza-Pilze an ihren Wurzeln mit anderen Bäumen verbunden und darüber hinaus auch mit artfremden Pflanzen. Über diese Pilzfäden erfolgt nicht nur ein Stoffaustausch, sondern sogar ein Austausch von Genen. Der Wald ist das größte Lebewesen dieses Planeten! Schon Goethe wusste das: „Kein Lebendiges ist ein Eins; immer ist’s vieles.“

Symbiosen, Kooperationen und Teamarbeit sind die evolutionäre Kraft!

 

Geheimcode:

Der Mathematiker Leonardo von Pisa, genannt Fibonacci (1170-1250) entdeckte, dass alles Lebendige nach einer Zahlenfolge gebaut ist: Eine Zahlenreihe, bei der jede Zahl die Summe der beiden vorangehenden bildet: 0,1,1,2,3,5,8,13,21,34,55,89,…

Das findet sich in der Anordnung von Samenständen, der von Blättern am Baum, den Verzweigungen von Ästen, …

Der Goldene Winkel kommt ebenso in der Natur vor.

 

Benoit Mandelbrot: Fraktale Geometrie

Die Natur wächst fraktal. Das bedeutet die flächenmäßig größte Ausdehnung mit dem geringstmöglichen Aufwand. Misst man die Verzweigungen einer Lunge durch und die Verzweigungen eines Baumes, dann sind beide mathematisch identisch!

Ferner werden noch Themen wie die Naturheilkunde, die Grüne Gentechnik oder pflanzliche Diäthillfen behandelt.