Ostara

Zur Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche oder zu Ostara wurden die Göttinnen Ostara, Idun und Nerthus besonders geehrt. Dazu gehörten der Hasenbraten und die Ostereier, sowie das Osterfeuer und das frühe Ostarawasserholen aus einer Quelle, das besondere Kräfte besitzen sollte.

Es werden Rituale zu Ehren der Fruchtbarkeitsgöttin im Freien abgehalten.

Das Opfermoor an Wasserstraße (nördl. von Minden) wurde schon von unseren Vorfahren als heilige Stätte genutzt.
Ein Aussichtsturm und ein Knüppeldamm sind gute Ausgangspunkte für Feierlichkeiten.

 

Es ist Ostara! Tanfana, bzw. Mutter Erde bringt jetzt das Leben wieder hervor, das den Winter über erstarrt war. Der Giersch, die Narzissen, die Märzenbecher, der Aronstab und der Huflattich sind gesprossen und die Johannisbeere treiben schon aus.

In alten Zeiten begannen Flurumgänge, um Mutter Erde (Erda (Ort im Kalletal), Berta, Hertha, Erke oder Gerda, in nördl. Gegenden Nerthus oder Jörd) zu wecken. Alte Sagen berichten von einer Königin Verena, die mit ihrem Wagen über das Land fuhr und eine Schneise des blühenden Wachstums hinterließ.

Der germanische Gott Freyr verliebte sich in die Riesin Gerda (=Garten), der Himmel und die Erde feierten Hochzeit - es wird Frühling!

Frühjahrsbräuche: An Quellen und bestimmte Bäume wurde bunte Bänder aufgehängt. Auch das Schlagen mit einer Lebensrute (Birke, Hasel, Wacholder) solltten für Wachstum, Glück, Fruchtbarkeit und Gesundheit sorgen.

Diese Figuren sind nach Funden rekonstruiert.

Vom Märzenschnee, - regen oder -tau wurde behauptet, dass er eine schöne Haut mache. Wer das erste Veilchen findet, dem geht ein Wunsch in Erfüllung, wurde gesagt.