Samhain

Der November ist der Nebelung bei den Germanen. Es ist der Monat, wo die Ahnen geehrt wurden, am 1. November, dem keltischen Neujahrsfest, wurde die ernte mit den Ahnen geteilt. 

Das Disablot wurde abgehalten,  wo man zu Ehren der Ahnen  auf die Verstorbenen trinkt  und ihrer gedenkt.

In der Nacht des 31. Oktober (Halloween) gingen unsere Ahnen davon aus, dass die Trennung zwischen den Welten des Diesseits und Jenseits durchlässig wären und die Geister der Toten die Lebenden besuchen würden.

So mancher Wanderer verirrte sich in dieser Nacht im Nebel und verlor sich im Reich der Elfen und Feen.

 

Bräuche

 

Es wurde zum Gedenken der Toten Speise  und  Trank auf die Schwellen der Türen gestellt und Lichter in allen Fenstern entzündet. Eine Steckrübe wurde ausgehöhlt und ein Licht hinein gestellt, das den Verstorbenen den Weg weist.

 

In der Nacht zum 1. November (Andersnacht)  ging man an eine Wegekreuzung, wo man um Mitternacht, wenn man Glück hatte, die Götter traf, die einem  den Weg zu Schätzen zeigten.

 

Am 1. November und am 30. November beganen die Orakeltage, in der die Runen geworfen wurden und die seherinnn befragt wurden.

 


 

 

Totenritual

 

War ein Mensch gestorben, so sorgte man dafür, dass seine Seele den Weg in die andere Welt fand. Es wurde ein Loch in die Wand geschlagen, man öffnete die Fenster oder man nahm Dachziegel ab, damit der Geist des Verstorbenen das Haus ungehindert verlassen konnte.

Es wurde gefürchtet, das der VVerstorbene seine Situation nicht ganz erfasst haben könnte und als Wiedergänger zurück kommen könnte, da er sich vom Diesseits noch nicht lösen könnte. Auch fürchtete man, dass der Verstorbene den Geist der Lebenden mit hinüber ziehen könnte. Daher läutete man zum Zeitpunkt des Todes die Totenglocke oder stieß ins Horn, verhängte die Spiegel und hielt die Uhren an, wenn sie dies nicht von selbst taten  - das Leben kam zum Erliegen, der Tote bekam alle Aufmerksamkeit. 

War ein Landmann gestorben, so teilte man das dem Vieh, den Bienen, den Pflanzen und dem Hausinventar mit.  Alle im Hause mussteen zum Zeeitpunkt ddes Todes wach seien, damit niemaand mit hinüber gennommen werden würde.

Der Tote wurde mit den Füßen voran aus dem Haus getragen, möglichst nicht über Tür-  oder Fensterschwelle, da diese als magische Bereiche galten, die Augen gut verschlossen und dem Geld für den Fährmann dabei. Anschließend wurde das Totenmahl zu Ehren des Toten gehalten, wo man seiner gedachte und ihm eine gute Reise wünschte. Für ihn wurde auch ein Gedeck auf den Tisch gesetellt.

Göttinnen und Götter der Unterwelt

 

Bei den Kelten war es Cerunnos, der Hirschgeweih-tragender Schamanengott. Am Altarstein, der leider vor dem Eingang zur Höhle bei den Externsteinen zugeschüttet wurde, fand man eine keltische Triskele eingemeißelt. Also gab es hier in unserem Gebiet eine Zeit, in der Germanen und Kelten lebten.

 

Die Christen haben diesen Gott im Heiligen Hubertus weiterverehrt, dessen Attribut der Hirsch war.

 

Odin ist ebenfalls ein Totengott, der mit seinem Speer Gungnier die Menschen berührte, die er zu sich rief. Er ist ebenfalls ein Schamanen- und Zauberergott. Zu dem heute bekannten Halloween, dem 31. Oktober reite Odin auf seinem achtbeinigen Pferd Sleipnir durch die Wolken und mit ihm die Geister der Verstorbenen, was im Sturmwindbrausen noch zu bemerken sei. Ihm folgt Garm, der Hund der Unterwelt. Freya ist die Totengöttin, die den anderen Teil der Toten zu sich nimmt und ebenfalls der Zauberei kundig ist.

 

Hel, Helle oder Holle ist die bekannteste Totengöttin der Germanen. "Zur Helle fahren" war ein Ausdruck ältester Zeit, der nicht negativ gemeint war, sondern den Prozess des sterbens  meinte. Zur Holle gehörte nicht nur der Bereich des Sterbens, sondern genauso der des Lebens, wie in vielen Märchen beschrieben (z. B. Sternentaler). In ihrem Garten gab es die Äpfel des Lebens, die bei den Germanen die Göttin Idun für die Götter verwaltete und das Brot des Lebens. Das Spinnen und Weben waren Holle heilig, vielleicht weil die Schicksalsfäden von den Nornen gesponnen wurden. Aus dem See der  Frau Holle kamen die Kinder auf die Welt und wenn Kinder starben wurden sie zu Weiden.

Frau Holle wurde mit einem weißen und einem schwarzen Gesicht beschrieben, Attribute von Tag und Nacht, Leben und Tod. Die eeine Gesichtshälfte wird als furchteinflößend gedacht, mit langen Zähnen, einer Nase aus Eisen und Sturmwolken um ihre Stirn. Im Winter führt sie das Heer der Toten durchs Land. Frau Holles Geister in der Natur ist das Volk der Huldren, der Feen.