Feste im April

Am 23. April ist Georgsnacht. Traditionell wurde in dieser Nacht die Eisenkrautwurzel ausgegraben. Eisenkraut ist tödlich giftig! Die Wurzel sollte helfen, verborgene Schätze zu finden, so der alte Volksglaube.

Walpurgisnacht

Am 30. März ist Walpurgisnacht!

 

 

Sie ist ein europäisches Phänomen. Man kennt sie in Schweden und England genauso wie in Frankreich, Italien und Deutschland.

 

Einst feierten die Menschen die Nacht zum ersten Mai mit Freudenfeuern, tanzten um sie herum und sprangen durch die Flammen. Zahlreiche Sagen ranken sich darum. So hieß es, dass in dieser Nacht Zaubermächte losgebunden  seien, die nicht nur dem Bärlauch seine Kraft raubten, sondern auch Menschen sich in Tiere verwandeln ließen, Pflanzen am Wachsen hinderten oder gegen Mitternacht gar Wasser von Bächen und Brunnen in Wein verwandelten. Schöpfen könne den aber nur, wer den Farnsamen habe… In der Walpurgisnacht trafen sich im Volksglauben auch die Hexen zu ihrem großen Fest auf dem Blocksberg. Als wichtiger Kultplatz um diese Handlung wird immer wieder der Brocken im Harz genannt und wilde Geschichten von Hexen, die mittels einer Flugsalbe auf dem Besen reiten konnten wurden in der Gegend erzählt. Natürlich gab es auch Pflanzen, die – in der Walpurgisnacht gesammelt – besondere Fähigkeiten verliehen: Der Gundermann sollte ermöglichen, dass man Hexen als solche erkennen könne oder die Wegwarte verlieh gar Unsichtbarkeit.

 

Ursprünge von vielen Ritualen und Festen vermutet man im keltischen Brauchtum. Dort wurde am 1. Mai der Beginn der Sommerzeit gefeiert, in der die Erde wieder zum Leben erwacht und Segen spendende Naturgeister und Götter durch Wald und Flur streifen

 

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