Die Welt der Germanen

Tempelpfosten zu Upsala in Schweden

In Upsala wurden beim Bau einer Eisenbahntrasse mehrere Funddamente von gigantischen Pfosten gefunden. Auf einer Länge von 1.000 m waren sie wahrscheinlich die Pfosten des gigantischen Tempels von Upsala, dessen Dach mit Gold gedeckt gewesen sein soll. Ein Tempel von einem Kilometer Länge!!!

 

Während die Archäologen selbst derartige Theorien in ihrem Bericht nicht direkt ansprechen, bestätigen sie hingegen, dass zumindest die Bautechnik der gefundenen Pfostenreihen tatsächlich jener ähnele, die damals zum Bau großer Häuser angewendet wurde. Allerdings seien die hier verwendeten Pfähle sehr viel größer, als jene, die man normalerweise zum Hausbau benutzt habe. Auch wurden bislang nur zwei Pfahllochreihen entdeckt, die jedoch in etwa rechtwinklig zueinander ausgerichtet sind.


Die erste Reihe der gefundenen Pfostenlöcher erstreckt sich vollkommen geradlinig einen Kilometer lang und besteht aus 144 Pfahllöchern. Eine zweite Reihe hat eine Länge von 500 Metern (s. Karte). Vermutlich reichten die Pfähle selbst bis auf 10 Meter Höhe. Eine Radiokarbonanalyse von in den Löchern gefundenen Resten einstiger Holzpfähle datiert deren Errichtung in Zeit zwischen 375 bis 550 n.Chr.

 


Der Fundort liegt nur wenige hundert Meter von den berühmten "Königsgräbern" aus der Eisenzeit. In diesen sollen drei der alten Schwedenkönige der Geschlechtes der Ynglinger liegen. Andere Mythen behaupten sogar, dass es sich um die Gräber der drei nordischen Gottheiten Thor, Odin und Freyr handeln soll.


Die Natur wurde personifiziert, die Naaturgewalten wurden zu Wesen, wie zum Beispiel der Winter oder die Eiszeit in den Reifriesen, bzw. in den Eisriesen ihre Personifizierung fanden. Das Gewitter wurde dem Donnergott Thor / Donar zugeschrieben, Gewitter, die entstehen, wenn eine Kaltfront auf die Warmfront trifft. Die Wachstumsgottheiten waren Freyyja, Frigga und Ostara, auch Frey oder Thors Mutter, die Mutter Erde: Fjörgyn. Die Erdkräfte finden sich in der Erde bei den Zwergen. Das Schicksal finden wir bei den Nornen, die die Schicksalsfäden der Menschen spinnen und diese abschneiden, wenn ihr Schicksal erfüllt ist.

 

Die Welt der Germanen wird in neun Welten aufgeteilt.


 

Die 9 Welten:


1. Asgard – Welt der Asen (Götter)

 

2. Vanaheim – Welt der Wanen, ältere Gottheiten, vor allem Götter der Fruchtbarkeit und des Ackerbaus (= die Glänzenden)

 

3. Ljossalfheim – Welt der Lichtalben (Elfen)

 

4. Midgard – Mittelwelt, Wohnort der Menschen

 

5. Jötunheim – Welt der Riesen

 

6. Niflheim – Dunkelheim, dunkle Welt in der Tiefe oder eisige Welt, wird auch „Nebelheim“ genannt

 

7. Muspelheim – Feuerreich

 

8. Svartalfheim – Welt der Schwarzalben (Zwerge) wo Nidavellir liegt, die Welt der Zwerge. Nidavellir ist ein von Zwergen erbauter goldener Saal.

 

9. Helheim – Totenreich