Freyr / Frey / Ingvi

Sohn von Nerthus und dem Seegott Njörd. Frey gehört den Wanen an und ist der Buder der Freya. Frey wohnt in Asgard in seinem Schloss Alfheimr. Er ist der vornehmste unter den Göttern und regiert über Regen und Sonnenschein.

 

 

Der Zwerg Brokkr hatte für ihn auch den goldenen Keiler Gullinborsti („der mit den goldenen Borsten“) geschmiedet. Er heißt auch Slíðrugtanni („der mit den gefährlichen Hauern“). Er zieht Freyrs Wagen und läuft durch die Luft, über das Wasser und leuchtet mit seinen funkenssprühenden Borsten in der Nacht.

Frey wacht über Frieden und Reichtum der Menschen. Er wohnt in Lichtalfenheim, dem Reich des Glanzes, der Elfen und der Naturgeister. Sein Schloss darf niemand mit Waffen betreten, auch kein Mörder und Verbrecher darf Lichtalfenheim betreten. Für die Liebe gab er sein Schwert an seinen Freund Skirnir, der es behielt. Daher muss Frey zu Ragnarök ohne Waffen in den Kampf und sterben.

Frey soll in alter Zeit selbst als König über die Menschen regiert und sein Volk durch eine lange Friedenszeit geführt haben. Er war der große Gott und Freya die große Göttin, bzw. wie ihre Namen genau übersetzt Herr und Herrin bedeuten.

 

Frey ist zudem im Besitz des Zauberschiffes Skidbladnir, das alle Asen mitnehmen kann, sich jedoch auf kleinstes Maß zusammenfalten lässt und in der Tasche transportieren lässt.

Freyr erscheint in der Mythologie ähnlich wie seine Schwester unter verschiedenen Namen (z.B. Fro, Fre, Frey) und wurde gelegentlich auch mit Balder gleichgesetzt. Sein Fest ist das Julfest / Weihnachten zur Wintersonnenwende, wo auch der Wildschweinbraten gerne gegessen wurde.