Familie Droste

Mittelalter-Doggenausstellung in Thüringen am 19.07.15
Beim Pilze Sammeln

Oliver, Stefanie und Mathilda Droste mit Calotta und Piefke.

Stefanie: Ich bin gelernte Gärtnerin und Dipl. Geografin mit Nebenfach Landschaftsökologie und Botanik. Vor und nach meinem Studium arbeitete ich einige Zeit in den USA (Minnesota). Dies alles schlägt sich nun in meinem jetzigen Beruf als Lehrerin für Englisch, Biologie und Erdkunde nieder.

Meinen ersten Kontakt mit einer Deutschen Dogge hatte ich in meiner frühen Jugend, als mir beim Tierarzt ein gelber Doggen Welpe mit (damals noch erlaubt) kopierten Ohren auf den Schoss gesetzt wurde. Kurz darauf kaufte ich mir von Winfried Nouc: Die Deutsche Dogge. Es war um mich geschehen, es sollte aber fast 30 Jahre dauern, bis ich eine gelbe Dogge mein Eigen nennen konnte!

Als Familienhunde hatten wir immer Mischlinge. Mein erster eigener Hund war ein Mops. Der Mops ist ein absolut liebenswerter und witziger Hund, leider hatte meine Mopshündin sämtliche Mopskrankheiten, die ein Mops haben kann. Somit war ich erst einmal "geheilt", konnte den Mops aber nie ganz vergessen. Mitlerweile habe ich viele gesunde Möpse von guten Züchtern kennen gelernt und irgendwann wird zu unseren Doggen auch wieder ein Mops gehören...



Oliver: Nach dem Abitur habe ich fünfeinhalb Jahre hauptberuflich als Rettungssanitäter im Rettungsdienst gearbeitet, habe dann eine alte Familientradition aufgenommen und Forstwirtschaft studiert. Als Förster war ich einige Jahre selbständig, habe dann schwedisch gelernt und bin nach Oskarsham gezogen, um dort bei einer Forstschutzorganisation zu arbeiten. Zurück in Deutschland hatte ich mit einem großen Holzlogistikunternehmen und einem Maschinenunternehmen ein neues Beförsterungssystem erfolgreich aufgebaut. Dann nahm ich die Gelegenheit wahr, den Quereinstieg ins Lehramt zu machen, absolvierte den zweijährigen Anwärterdienst und holte einige Scheine in den Ferien nach. Nach vier Jahren als Lehrer am Privaten Realschulinternat auf Schloss Varenholz bin ich als Biologie-, Erdkunde- und Werkenlehrer an der Gemeinschaftsschule Kalletal beschäftigt.

Schon als Kind bin ich mit Hunden aufgewachsen. Die ersten Hunde waren Dackel, darauf folgte ein Terriermischling, als Förster führte ich meinen Deutsch Drahthaar, dann einen Heideterrier und nun haben wir Deutsche Doggen. Alle diese Hunde hatten etwas für sich - sie sind die besten Freunde des Menschen. Die Deutsche Dogge ist jedoch die beeindruckenste und edelste Rasse des Hundes.

Mathilda: Ist sechs Jahre alt, geht in die Schule. Sie hilft gerne mit beim Füttern, beim Spazierengehen oder mal am Ring auf der einen oder anderen Ausstellung. Manchmal liegt sie auch einfach nur auf der Matratze zwischen den Doggen, schmust mit ihnen oder ist ihr Butterbrot dort.